1988 | Einweihung des neuen Sportplatzes
In seiner Begrüssungsrede zeigte Präsident Schmalz Josef den zahlreichen Gästen den langen Weg auf, den der SC Siebnen für diesen Sportplatz beschreiten musste. Er erinnerte an vergangene Zeiten, wo der Sportclub seine Spiele noch auf einem «Acker» bestritt und die Umkleidekabine eine Materialbaracke war. Seit auch das Clubhaus, mehrheitlich in Fronarbeit, fertiggestellt ist, darf man mit berechtigtem Stolz sagen, dass das «Ausserdorf» zu einer Augenweide für Fussballer und Matchbesucher geworden ist. Der Bruttowert der gesamten Anlage beläuft sich auf etwa 900'000 Franken. Damit die Sportplätze auch in Zukunft das heutige Aussehen bewahren, muss mit jährlichen Unterhaltskosten von rund 27'000 Franken gerechnet werden.
Zum Schluss würdigte er die Verdienste des ehemaligen Genossenpräsidenten Mächler Johann sowie des amtierenden Gemeindepräsidenten Schätti Erwin, die massgeblichen Anteil daran hatten, dass die Sportanlagen realisiert werden konnten. Selbstverständlich dankte er auch allen Gönnern und Freunden für die aktive und passive Unterstützung während der Erstellungsphase.
Danach stellte Pfarrer Niederberger die gesamte Anlage unter den Schutz Gottes. In seiner kurzen Ansprache ermahnte er die Anwesenden, stets das Zusammengehörigkeitsdenken zu fördern. Im Anschluss an den feierlichen Einweihungsakt fand als sportlicher Höhepunkt das Finalspiel des Eröffnungsturniers statt.
Anlässlich der Eröffnung der neuen Sportanlage wurde vom 20. bis 23. Juli ein internationales Freundschaftsturnier ausgetragen. Daran beteiligten sich der FC Stuttgart-Zuffenhausen (Porsche-Werksteam, höchste deutsche Amateurliga), der FC Red Star Zürich (1. Liga), der FC Zug (1. Liga) und der Gastgeber Sportclub Siebnen (2. Liga). Die Einheimischen qualifizierten sich dank einem überraschenden 6:2-Sieg gegen Red Star fürs Final. Nach einer vor allem in der Schlussphase starken Leistung verloren die Gastgeber gegen den deutschen Oberligisten Zuffenhausen nur ganz knapp mit 2:3 Toren. Im Spiel um den 3. Platz hatte Red Star dank einem 2:1-Sieg gegen den FC Zug die Nase vorn. Trotz der teilweise grossen Hitze an den Turniertagen wurde den Zuschauern anspruchsvolle Fussballkost geboten.