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Spannendes Heimspiel

Nach der Schlappe in Zürich gegen den BC Albisrieden müssen die Siebner in ihren letzten vier Spielen mit vollem Einsatz agieren, wollen sie ihr gesetztes Ziel, den dritten Platz, nicht verpassen.

 

Wollerau seinerseits liegt gut in der Aufholjagd und sitzt den Märchlern bis auf drei Punkte nahe im Nacken. So gestaltet sich die erste Gruppe der dritten Liga spannend bis zum Schluss. Einerseits kämpfen die beiden Tabellenführer Horgen und Wädenswil Kopf an Kopf um die Promotion in die höhere Liga, andererseits wetteifern Wollerau und Siebnen um den dritten Platz.
Zum nächsten Spiel gastiert der FC Oetwil-Geroldswil in Siebnen, welcher sich mit einem Sieg gegen des SCS ebenfalls am Rennen um den dritten Platz beteiligen könnte. An Spannung wird es demzufolge auch bei dieser Partie nicht fehlen.

 

SC Siebnen – FC Oetwil-Geroldswil

Sonntag, 22. Mai 2022; 15.00 Uhr,  Ausserdorf, Siebnen

 

 

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Der SCS im Spiel den Faden verloren

Die Siebner begannen furios! Vom Beginn weg griffen sie mit Ballstafetten und schnellem Spiel an und bereits nach 5 Min. schoss Laffusa das erste Tor, welches der Schiedsrichter jedoch, zur Überraschung aller, im Abseits sah.

 

Nur 3 Min. später war Siebnen’s Ünaldi ebenfalls erfolgreich. Bis zur 20. Min. schien das Spiel klar für die Gäste zu laufen. In der 28’, nach dem Ausgleich der Gastgeber, begann sich das Blatt aber zu wenden. Der SCS liess sich von den teils zweifelhaften Entscheiden des Schiedsrichters immer mehr verunsichern und hat dadurch Rhythmus und Konzentration verloren. Nach der Pause bemerkte man in den Reihen der Siebner ein Aufbäumen, wodurch sie mit drei klaren Chancen dem Ausgleich nah waren. Als die Zürcher dann in der 58’ und 63’ zwei abseitsverdächtigen Tore zugesprochen bekamen, war es um die Märchler geschehen. Ihr Spiel wurde immer zerzauster und die Gastgeber konnten so immer freier aufspielen. Das zu hohe Schlussresultat ist den Albisriedern dennoch zu gönnen. Den Siebnern ist es hoch anzurechnen, dass sie sich wegen verschiedener zweifelhafter Entscheide nicht in Diskussionen einliessen und während dem ganzen Spiel ruhig und fair geblieben sind.

Telegramm:

Letzi, Zürich. 60 Zuschauer. SR: Pirmin Vogel

SCS 3/4/3

Zürcher
VanVeen, Talevic, Sopi
Afil, Harsch, Buser, Nigro
Laffusa, Goncalves, Unaldi

Eingewechselt: Boskovic Nemanja, Hasanbasic.
Abwesend: Junuzi, Toprak, Merk, Boskovic Darko, Gar, Filippelli, Ferramosca, Ponik, Porcic, Koch. Verwarnungen: 4 gelbe für SCS. Tore: 8’ Unaldi 0:1, 28’ BCA 1:1, 44’ BCA 2:1, 58’ BCA 3:1, 63’ BCA 4:1, 82’ BCA 5:1, 90’ BCA 6:1

 

 

 

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Der SCS wieder auf Spur

SCS - FC Einsiedeln 5:1

Der SCS hatte sich zum Saisonziel einen Podestplatz gesetzt. Mit dem klaren Heimsieg gegen den FC Einsiedeln sind sie wieder in Fahrt und diesem Ziel etwas nähergekommen.

 

Die ersten 20 Min. harzte das Spiel vor sich hin. Die Gäste beschränkten sich darauf, mit Weitschüssen und enger Manndeckung den Siebnern kein Spielaufbau zuzulassen. In der 22’ konnte sich Ferramosca dennoch durch die Verteidigung durchtanken und nur mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden. Den Penalty versenkte Nigro daraufhin souverän zum 1:0. Endlich entfesselte sich das Spiel der Siebner und sie erspielten sich dadurch immer mehr guten Chancen. In der 27’, nach einer schönen Aktion von links, servierte Nigro mustergültig Laffusa, welcher unhaltbar zum 2:0 einnetzte. Nun agierte der FC Einsiedeln völlig überfordert auf den Druck der Gastgeber. In der 38’ war es dann Sopi, der sich von rechts behauptete und mit einer scharfen Flanke Ferramosca servierte, der mit einer Direktabnahme scharf zum 3:0 einschoss. Das Tor von Sopi zum 4:0 in der 41’ war vorläufig das letzte Sehenswerte der ersten Spielhälfte.

Nach der Pause drosselten die Gastgeber zwar das Tempo, erspielten sich aber dennoch einige gute Chancen, welche nur mit Hilfe der Latte (55’Harsch und 63’Laffusa) oder des guten Einsiedler Torhüters nicht verwertet werden konnten (53’Afil). Diese etwas passive Phase der Siebner ermöglichte es den Gästen, in der 85’ das Ehrentor zu erzielen.  
Der SCS reagierte sofort und schaltete zum Schlussspurt wieder einen Gang höher.
Nigros perfekte Flanke von links traf exakt auf den Kopf des soeben eingewechselten Spielertrainers Santana, welcher nur einköpfen musste. Der SCS beendete das Spiel souverän mit einem 5:1 Schlussresultat.

 

Telegramm:

Ausserdorf, Siebnen. 80 Zuschauer. SR: Ali Deniz

SCS 3/4/3

Zürcher
Harsch, Talevic, VanVeen
Nigro, Ponik,  Buser, Sopi

Afil, Ferramosca, Laffusa

Eingewechselt: Boskovic Darko, Porcella, Porcic, Santana
Abwesend: Junuzi, Toprak, Filippelli (verletzt). Goncalves, Koch, Unaldi (Ferien).
Hasanbasic, Gar (Beruf). Boskovic Nemanja
Verwarnungen: 4 gelbe 1 gelbrote für Einsiedeln, 2 gelbe für SCS

Tore: 22’ Nigro 1:0 (P), 24’ Laffusa 2:0, 38’ Ferramosca 3:0, 41’ Sopi 4:0, 80’ FCE 4:1, 86’ Santana 5:1.

ponik
heute mit Altmeister Ponik in der Startelf.

harsch
immer präsent. Captain Harsch   

Ale
das erste Tor durch Penalty. Nigro trifft.

StefStefStef
schönes 3:0 durch Direktabnahme. Stef Ferramosca.

sopisopisopi
das 4:0 durch den starken Verteidiger Sopi

santanasantanasantana
obligates Tor des Edel-Jokers Santana

zürcherzürcher
Zürcher heute Ballsicher im Tor.

 

 

 

 

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Nur einen Punkt in Zürich abgeholt

RedStar3 - SCS  2:2

Der SC Siebnen hat nach den Niederlagen gegen Horgen und Wädenswil etwas an Fahrt und Mut eingebüsst. Unbegründet, denn es handelte sich um die beiden Tabellenführer und Titelanwärter.

Und immerhin befinden sie sich weiterhin als beste ausserschwyzer Drittligisten auf dem guten dritten Platz.

Auf der Allmend in Zürich stand der SCS diesen Samstag Red Star 3 gegenüber; eine kämpferische und starke Mannschaft mit einigen sehr guten Spielern. Die Siebner übernahmen aber sofort das Zepter und diktierten das Spiel. Nach einigen guten Angriffen gelang Laffusa in der 22’ nach einem scharfen Zuspiel von Ferramosca gar die Führung. Die Zürcher wurden aufgeweckt und erspielten sich daraufhin ebenfalls einige Möglichkeiten. Ein unbedachter Fehler der Siebner Verteidigung ermöglichte den Zürchern dann in der 60’ den Ausgleich. Nur 7 Min. später konnte Stürmer Kritzmann die Verteidigung samt Torhüter der Gäste übertölpeln und von der Seite zum 2:1 einschieben. Trotz Aufbäumen der Siebner mit einigen guten Torchancen, schien ihnen das Spiel erneut zu entgleiten. In der 90’ rettete jedoch Sopi mit einem beherzten Schuss ins Netz den Märchlern wenigstens einen Punkt zum 2:2.

Nun müssen die Siebner wieder an ihrer Stärke glauben und an ihren bisherigen Leistungen anknüpfen, um die Saison so wie geplant beenden zu können.

Telegramm:

Allmend, Brunau ZH. 80 Zuschauer. SR: SR: Nourredine Ben Abed

SCS

Zürcher
Nigro, Talevic, VanVeen, Sopi
Laffusa, Harsch, Buser, Gar
Hasanbasic, Ferramosca

Eingewechselt: Boskovic Nemanja, Osan Unaldi, Boskovic Darko.
Abwesend: Junuzi, Toprak,  Filippelli (alle verletzt). Goncalves (gesperrt).
Koch, Afil (Ferien). Glauser (Schule).
Verwarnungen: 2 gelbe für Red Star, 1 gelbe für SCS

Tore: 22’ Laffusa 0:1, 60’ Di Santo 1:1, 67’ Kritzmann 2:1, 90’ Sopi 2:2

  

 

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vom Leader vorgeführt!

Der SCS ist vom Leader richtig überrannt worden. Unverständlich passiv und unkonzentriert zeigten sich die sonst technisch versierten und ballsicheren Siebner am Mittwochabend auf der Beichlen in Wädenswil.

 

Von Beginn weg patzten die Märchler mit Fehlpässen, ungewohnt mit langen Bälle, welche nicht ankamen und servierten so dem starken Gegner, höchstwahrscheinlich dem Aufsteiger der Gruppe 1, Torchance um Torchance auf dem Silbertablett. Die Zürcher nahmen es natürlich dankend an und so standen sie bereits nach einer knappen Viertelstunde 3:0 in Führung - und dies ohne grossen Eigenaufwand. 
Trotz Bemühungen das Spiel noch zu wenden, wollte den Siebnern an diesem Abend einfach nichts mehr gelingen. Im Gegenteil; zum Schluss hiess es 5:0.

Nun heisst es diesen Abend abhaken und sich auf den Rest der Meisterschaft zu konzentrieren. Für ihr drittes Spiel in dieser Woche fahren sie nämlich bereits wieder nächsten Samstag nach Zürich, um gegen Red Star 3 anzutreten. Nach diesen zwei schmerzlichen Niederlagen, letzten Sonntag gegen Horgen eher unglücklich und eben am Mittwochabend gegen den Leader Wädenswil, muss er am Samstag unbedingt starke Leistung zeigen, um das Ziel «Podestplatz» behaupten zu können. 

Die Zürcher belegen zwar zurzeit nur den 9. Platz; das Spiel gegen Wollerau haben sie jedoch nur knapp verloren und gegen Freienbach ein Unentschieden herausgespielt. Wollen die Märchler nach ihren zwei verlorenen Spielen nicht in eine Negativspirale gelangen, sind sie also gut beraten, den Gegner aus Zürich nicht zu unterschätzen.

FC Red Star 3 - SC Siebnen

Samstag, 30. April 2022; 18.00 Uhr,  Allmend Brunau, Zürich

 

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Siebnen mit dem Favoriten lange Zeit gleichauf

 

Trotz einem couragierten Auftritt verlor Siebnen am Sonntagnachmittag die Drittliga-Spitzenbegegnung gegen Horgen mit 0:2 (0:0).

von Bruno Füchslin

 

Die Saison wohl als das klar beste Ausserschwyzer Drittligateam zu beenden, ist für den SC Siebnen eine Auszeichnung, die für folgende Spielzeiten Perspektiven eröffnet. Dass für diese Spielzeit der seit Langem belegte dritte Rang das Höchste der Tabellengefühle bleiben dürfte, scheint gegeben: Rein rechnerisch wären die ins Aufstiegsduell involvierten Wädenswil und Horgen noch einzuholen, doch ist nicht davon auszugehen, dass diesbezüglich noch Relevantes geschieht.
Immerhin bestand am Sonntagnachmittag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Horgen die Möglichkeit, den Rückstand auf die Zürcher auf fünf Punkte zu verringern und die bei der knappen 1:2-Vorrundenniederlage verlorenen Punkte wieder zurück zu holen. So entbehrte die Partie vorab doch einer nicht zu unterschätzenden Brisanz.

Eine Halbzeitführung gelang keinem der beiden Teams; man ging torlos in die Pause. Dies deshalb, weil über längere Zeiträume die Defensiven gegenüber den Angriffsbemühungen dominanter waren. Auf Grund der zwar beidseits wenigen, aber durchaus aussichtsreichen Möglichkeiten wäre eine Führung der Märchler verdient gewesen. Eine Acht-Punkte-Differenz der beiden Kontrahenten war jedenfalls nirgends auszumachen.

 

«Erster Abschnitt auf Augenhöhe»

Je länger der zweite Durchgang dauerte, wurde deutlich, dass jenes Team, das in Führung gehen würde, wohl auch die Punkte hätte gutschreiben können. Es sollte diese Vermutung – zum Leidwesen der Märchler – für die Zürcher Realität werden. «Die Gäste spielten sichtbar organisierter, während Siebnen weniger agil wie im ersten Abschnitt auftrat. Immerhin boten wir in den ersten 45 Minuten eine Partie auf Augenhöhe», resümierte ein trotz der Niederlage zufriedener SC-Siebnen-Präsident Giuseppe Ferramosca. Die Zürcher Treffer – in der 70. aus dem Spiel heraus und der 80. Minute per Freistoss durch Fayik Onurlu erzielt - waren die Folge davon.

Bereits Mittwochabend tritt Siebnen beim nach Verlustpunkten die Rangliste anführenden Wädenswil an (20.15 Uhr, Beichlen). Ob daselbst ein Überraschungscoup gelingt?

 

Siebnen – Horgen 0:2 (0:0

Ausserdorf. 60 Zuschauer. SR: Sylvain Ngoupayou.

Tore: 70. Onurlu 0:1. 80. Onurlu 0:2.
Siebnen:
Glauser; Soufiane, van Veen, Talevic, Sopi; Laffusa, Harsch, Darko Boskovic, Gar; Hasanbasic, Nemanja Boskovic. – Zur Disposition: Ünaldi, Ferramosca, Zürcher, Ponik, Binder, Nigro.

Horgen: Zurbuchen; Krasniqi, Elmer, Golubevs, Graner; Bonsu, Chipra, Onurlu, Gajsek; Biqikaj, Asani. – Zur Disposition: Tolaj, Sangatsang, Jelis, Mwakunemwa, Pfanner, Canaj.

Bemerkungen: Siebnen ohne Gonçalves (gesperrt), Junuzi, Filippelli und Koch (alle verletzt), Toprak (Aufbautraining), Buser (abwesend) sowie Trainer Santana (Familie). Horgen ohne Botica (verletzt), Sousa (Ferien), Thangarajah (krank) und Zver (Aufbautraining). 60. Horgen-Goalie Zurbuchen für längere Zeit verletzt. Verwarnungen: 16. Gajsek. 29. Soufiane. 42. Krasniqi. 44. Onurlu. 65. Talevic. 70. van Veen. 75. Tolaj. 81. Ferramosca. 90+6. Ünaldi (alle Foul). 90.+8 Gar (Unsportlichkeit). Corners 3:3 (3:1).

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SCS entscheidet March-Höfe Derby für sich

 

Der SC Siebnen gewann verdient auch das Rückspiel gegen den FC Freienbach mit 3:2. Damit bleiben die Siebner zum 9. Mal in Serie ungeschlagen.

 

Von Beginn an spielten sie stark und kamen bereits in den ersten Minuten zu Torchancen. Jedoch nahmen die Märchler nicht jeden Zweikampf konsequent an und so kam es in der 18. Min. unweigerlich zum Führungstor der Gäste. Von rechts entkam der Freienbacher Stürmer Bjorn Bonthius den siebnern Verteidiger und schoss scharf von der Seite ins Netz zum 0:1.

Ende 1. Halbzeit trumpfte der SCS mit verschiedenen Angriffsaktionen wieder auf; Laffusa verwandelte eine davon mit Kopfball nach Corner von Gar Oktar zum Ausgleich.
Nach der Pause und diversen geglückten Wechseln, wendete sich das Blatt zu Gunsten der Siebner endgültig. Die Wende brachte Nemanja Boskovic, der sich in der 77. Min. vom Gegner löste und zum 2:1 einnetzte. Kurz darauf dann die Entscheidung mit einem scharf geschossenen Freistoss von Afil in den Strafraum, wo Talevic kaltblütig zum 3:1 einschob. Der Schuss von Oberhuber in der Nachspielzeit, welcher vor Glauser ins Tor absprang, war nur noch Resultatkosmetik.

 

Telegramm:

Ausserdorf, Siebnen. 80 Zuschauer. SR: Massimo Furlan

SCS 4/4/1/1

Glauser
Afil, Talevic, VanVeen, Sopi
Laffusa, Harsch, Buser, Gar
Hasanbasic, Boskovic Nemanja

Eingewechselt: Ferramosca, Ponik, Porcella. Abwesend: Unaldi, Junuzi, Toprak, Nigro, Merk, Boskovic Darko, Filippelli (alle verletzt). Goncalves (gesperrt). Verwarnungen: 52’ Gar, 86’ Vangu.

Tore: FCF 18’ 0:1, 43’ Laffusa 1:1, 77’ Boskovic Nemanja 2:1, 80’ Talevic 3:1, FCF 93’ 3:2

 

 Jubel nach Tor zum 1:1 durch Laffusa

 

  
Nemanja Boskovic. entfesselte das Spiel mit seinem Tor zum 2:1

 

  
Abstauber durch Talevic nach Freistoss von Afil zum 3:1

 

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Den dritten Tabellenplatz bestätigt

Durch einen 2:1-Erfolg gegen Wollerau festigte der SC Siebnen am Sonntagnachmittag seine Position als aktuell bestes Ausserschwyzer Drittligateam. 

von Bruno Füchslin

 

Die Liste der Abwesenden – bei beiden Teams auch mit Stammspielern gespickt – war ungewöhnlich lang, aber zahlenmässig so gut wie ausgeglichen. Dieser Umstand tat der Attraktivität jedoch keinen Abbruch: Das Derby entwickelte sich im ersten Abschnitt zu einer sowohl physisch wie spielerisch interessanten Partie, die als Höhepunkte – zumindest für die Zuschauer – mehr Treffer verdient hätte als je einen Einschuss.


Oktar Gar beschäftigte seine Gegenspieler

Der frühe Führungstreffer gelang den Gästen durch eine Defensiv-Unaufmerksamkeit Siebnens: Ein Höfner Freistoss aus der eigenen Hälfte fand letztlich Julian Kohler allein vor SCS-Hüter Marco Glauser, dem im 1:1-Duell keine Chance blieb (6.). Siebnen wiederum hebelte beim Ausgleichstreffer durch Nemanja Boskovic (22.) umgekehrt die Gästeabwehr durch einen doch überraschenden Seitenwechsel und folgend einem exakten Strafraum-Pass aus. Weitere Möglichkeiten beider Teams blieben in der Folge ungenutzt. 


verdientes, schönes Ausgleichstor durch Nemanja Boskovic

 

Treffer beeinflusste Charakteristik

Gleich mit dem ersten Angriff des zweiten Abschnitts kamen die Märchler ihrerseits zum Führungstreffer: Nach einem Pfostenschuss rollte das Leder zum beim hinteren Vertikalmetall wartenden Haris Hasanbasic, der keine Mühe bekundete, dem Leder den entscheidenden Schubser zu verpassen. Wolleraus verbale Interventionen betreffend vermuteter Abseitsstellung fanden beim Schiedsrichter indes kein Gehör.

Ab da war die Charakteristik sichtbar vorgegeben: Die Höfner mit Ballbesitz- und Feldvorteilen, Siebnen mit verstärkter und konzentriert agierender Defensive, die kaum je wirkliche Torchancen zuliess. Fast im Gegenteil: Siebnens wenige Konterabschlüsse zur Ergebnisverbesserung waren von der Gefährlichkeit her beeindruckender.

 
die Siebner Verteidigung: eine heute schier unbezwingbare Wand

 

«Das leicht bessere Team»

SC-Siebnen-Sportchef Pasquale Nigro resümierte «eine umkämpfte, auf beide Seiten offene  Partie. Letztlich sah ich den SCS dennoch als das leicht bessere Team.» Ähnlich, wenn auch mit anderen Worten das Fazit von Wollerau-Mittelfeldspieler Michael Kälin: «Das Ergebnis hätte da- oder dorthin kippen können. Blöd, dass die Unkonzentriertheit gleich nach der Pause die Begegnung zu unseren Ungunsten entschied. Mit Fortdauer der Partie gelang uns immer weniger, die gegnerische Defensive wirklich unter Druck setzen zu können.»

 
Zwei gute Teams sorgten für ein spannendes Spiel

 

 

Siebnen – Wollerau 2:1 (1:1)

Ausserdorf. 90 Zuschauer. SR: Numan Ucar.

Tore: 6. Kohler 0:1. 22. Nemanja Boskovic 1:1. 47. Hasanbasic 2:1.

Siebnen: Glauser; Koch, van Veen, Talevic, Sopi; Afil, Harsch, Hasanbasic, Nemanja Boskovic; Laffusa, Gar. – Zur Disposition: Ünaldi, Darko Boskovic, Ferramosca, Merk.

Wollerau: Kümin; Lienert, Hegner, Forrer, Meier; Michele Calendo, Pfyl, Egger, Michael Kälin, Kohler; Mettler.  – Zur Disposition: Ralf Kälin, Schatt, Zivaljic, Sandro Calendo, Fässler.

Bemerkungen: Siebnen ohne Gonçalves (gesperrt), Toprak, Junuzi, Filippelli, Nigro, Santana und Ponik (alle verletzt), Buser (krank) und Porcella (Familie). Wollerau ohne Pfeiffer (gesperrt), Schnyder, Vigini, Hiestand und Fischer (alle verletzt), Gerlach (krank), Birrer (Aufbautraining) und Gribble (anderes Team). Verwarnungen: 18. Gar (Reklamieren). 26. Hegner (Foul). 63. Michele Calendo (Reklamieren). Corners 7:3 (3:2).

 

 

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Rückrunde frühzeitig gestartet

Zweiter Versuch in gesittetem Rahmen

FCLA 2 – Siebnen 1:1 (0:0)

Neuauflage des am 7. November letzten Jahres abgebrochenen und nicht gewerteten Drittliga-Derbys Lachen/Altendorf 2 gegen Siebnen: Mit einem einvernehmlichen 1:1 in Sachen Toren und Punkten ging man wieder auseinander.

von Bruno Füchslin

 

Über Sinn und Zweck von Testspielen gehen Meinungen so gut wie immer und seit jeher auseinander – was sie in Sachen «Form finden» wirklich hergeben, lässt sich auch nie exakt eruieren. Nähme man sie im Vorfeld der Frühjahrsrunde dennoch als Tendenz oder gar Massstab, hätte Lachen/Altendorf 2 (drei Spiele, zwei Siege, ein Unentschieden) gegenüber Siebnen (vier Spiele, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) einen theoretischen Vorsprung gehabt. Spätestens ab dem Anpfiff des Unparteiischen verkam diese Bilanz indes definitiv zur Makulatur.

Wirklich Prickelndes gabs in der ersten Hälfte selten zu sehen; die Mittelfeld-Anteile bewegten sich eher in Richtung Stillem Wasser. Die Startphase gehörte in Sachen Ballbesitz den Gästen; nach einer knappen Viertelstunde glich sich das Geschehen aus und blieb bis zur Pause mehr oder minder so bestehen. Eine Lachner Führung wäre zum Seitenwechsel allein auf Grund der Torchancen verdient gewesen, doch standen nach 16 Minuten der Pfosten (Köpfler Pedro Miranda Gamelas) und zwölf Minuten später die Latte (19-Meter-Abschluss Lars Ziegler) im Weg.

 

Deutlich attraktivere zweite Hälfte

Die zahlreich erschienenen Beobachter konnten sich in den zweiten 45 Minuten eines spürbar intensiveren Derbys erfreuen. Es waren die Gäste, die nach und nach der Partie ihren Stempel aufzudrücken begannen. Aber ausgerechnet nach einer eigenen Cornerdoublette stand Siebnens Defensive so ungeordnet, dass Miranda Gamelas wortwörtlich auf und davon lief und nach einem langen Spurt auch SCS-Hüter Marco Glauser bezwingen konnte (52.).

In der Folge wurde die Überlegenheit der Gäste noch deutlicher – fast zur Freude von Lachens Torhüter Andy Käppeli. Im ersten Abschnitt noch an der Grenze einer Unterbeschäftigung, konnte er sich mehrfach – teils mirakulös – auszeichnen. Innert weniger Minuten mutierten die Szenen zwischen Siebnen-Stossstürmer Stefano Ferramosca und eben Käppeli fast zu einem Privatduell, das stets zu Gunsten des Torhüters ausfiel. Auch einen abgefälschten Soufiane-Afil-Versuch lenkte der jetzt Vielgeforderte über die Latte (60.).

Und nochmals traf Lachen/Altendorf durch Silvan Blaser nur die Latte (77.); es wäre dies wohl die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber gewesen. Drei Minuten später gelang Rafael Laffusa mit einem Flachschuss ins weite Eck der dann doch verdiente und auf Grund der Siebner Dominanz fast erzwungene Ausgleich.

Mischa Harsch  Marco Koch
Marco Koch und Mischa Harsch verteidigten solid

Darko Boskovic  Sofien Afil
Darko Boskovic und Sofien Afil als Mittelfeldmotoren

Stefano Ferramosca
Stefano Ferramosca hat sich die Zähne ausgebissen am hervorragenden Lachner Torhüter

Laffuusa
Dank Laffusa's Tor gelang es dem SCS den verdienten Ausgleich

 

«Ein geiles Derby»

Zufriedene Trainer da wie dort: Lachens Nikson Gojani sah «ein geiles Derby» und fügte an: «Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Jungs. 80% meiner Spieler stammen aus dem eigenen Nachwuchs; das Durchschnittsalter beträgt knappe 21 Jahre». SCS-Trainer Javier Santana bedauerte eine «zu passive, abwartend geführte erste Hälfte» seines Teams. «Aber es kam eine Reaktion. Wir zeigten Moral und haben mit diesem gerechten Unentschieden einen Punkt gewonnen.»  

 

FCLA 2 – Siebnen 1:1 (0:0)

Peterswinkel. 150 Zuschauer. SR: Nourredine Ben Abed.

Tore: 53. Miranda Gamelas 1:0. 80. Laffusa 1:1.

FCLA: Käppeli; Blank, Hunziker, Musto, Kistler; Obrist, Praino, Kurmann, Ziegler, Bajrami; Miranda Gamelas.  – Zur Disposition: Jason Curiger, Hunziker, Mauri, Blaser, Mauthe.

Siebnen: Glauser; Koch, Harsch, Talevic, Sopi; Afil, Hasanbasic, Darko Boskovic, Ünaldi; Ferramosca, Nemanja Boskovic. – Zur Disposition: Laffusa, Merk, Ponik, Borcella, Nigro, Santana.

Bemerkungen: FCLA ohne Jeremy Curiger, Di Silvestre und Cuk (alle privat) sowie Ziltener, Mächler und Sego (alle verletzt). Siebnen ohne Gar und Gonçalves (beide gesperrt), van Veen und Buser (beide krank) sowie Filippelli, Junuzi und Toprak (alle verletzt). 16. Pfostenköpfler Miranda Gamelas. 28. Lattenschuss Ziegler. 77. Lattenschuss Blaser. Verwarnungen: 1. Darko Boskovic (Foul). 43. Koch (Foul). 53. Kurmann (Foul). 67. Afil (Foul). Corners 4:9 (3:2). 

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SZKB Cup mit 300 Kindern in Siebnen

Kommenden Samstag, 21.05.2022, führt der Sportclub Siebnen mit mehr als 40 Mannschaften den SZKB Cup für F- und G-Junioren durch.

 

Die F1-Junioren spielen dabei einen „normalen“ Turniermodus mit 8 Teams aus der Region.

Die 12 F2-Junioren spielen im neuen Modus „play more football“. Hier werden zweimal sechs Spielrunden mit verschiedenen Spielformen und verschieden grossen Spielfeldern ausgetragen.
Dasselbe Spielformat kommt auch bei der G-Junioren zur Anwendung, wobei noch eine Vielseitigkeitsübung dazukommt.

Sie sehen also, der SZKB Cup wird Ihnen in vielerlei Hinsicht auch als Eltern, Grosseltern, Fan oder einfach als Zuschauer neue Spielformen zeigen, die nur ein Ziel haben, nämlich den Kindern den Fussball in einer für sie geeigneten Form näher zu bringen. Der Sportclub Siebnen freut sich auf Ihren regen Besuch am Samstag von morgens bis nachmittags.

Organisator & Patronat

 

 

 

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Wir suchen: Clubhauswirt 2022

Unser Clubhausrestaurant braucht ab Sommer 2022 einen neuen Wirt! Interessenten bitte melden unter:

079 357 44 44

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MEISTERSCHAFT

Ausserdorf, Siebnen

Samstag, 21.05.22; 18.00 Uhr
SCS II - FC BUTTIKON 1

Sonntag, 22.05.22; 15.00 Uhr

SCS 1 - FC Oetwil G. 1

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