, Ferramosca Giuseppe

SCS1: Ernüchternder Abschluss

Die Begegnung zwischen dem SC Siebnen und dem FC Freienbach endete mit einem 2:3-Sieg für die Gäste.

Der SCS hatte bereits zuvor im Spiel gegen den FC Kilchberg seine letzten Chancen auf einen erfolgreichen Saisonabschluss verpasst. Die Mannschaft zeigte sich zwar heute in den ersten 15 Minuten aktiver, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Freienbacher zunehmend dominierten. Fehler im Pass- und Flankenspiel der Siebner ermöglichten den Gästen eine frühe Führung. Eine Flanke des enteilten Flügelstürmers fand den freien Mittelstürmer Streckhardt, welcher nur noch einschieben musste.
Trotz einer kurzzeitigen Aufholjagd der Siebner, in welcher Nigro mit einem Kopfballtor auf 1:2 verkürzte, gelang es dem FC Freienbach, den Vorsprung auf 1:3 auszubauen. Erst in der 88. Minute gelang es dem SCS, durch einen Treffer von Spielertrainer Mattia auf 2:3 zu verkürzen.
Zu mehr reichte es jedoch nicht; das Resultat ist dennoch in Ordnung - zumal zwei Freienbacher Penaltys gehalten wurden; einmal durch Corciulo und der zweite durch den eingewechselten Glauser.


Leider musste Cheftrainer Spagnuolo gegen Ende der Meisterschaft auf einige verletzte Stammspieler verzichten, was den Schlussspurt etwas gebremst hat. Unsere Erste kann auf eine insgesamt erfolgreiche Saison zurückblicken, in der sie zum zweiten Mal in Folge einen Podiumsplatz in der Meisterschaft erreicht haben. Trotz knapper verpasster Aufstiege haben sie gezeigt, dass sie zu den Spitzenmannschaften gehören.

 

 

TELEGRAMM:
SCS – FC Freienbach 2  2:3 (1:2)
Ausserdorf, Siebnen 80 Zuschauer - SR:
Ramon Buehlmann

SC Siebnen:                       
Corciulo / Nigro, Stäger, Materazzi, Reshani / Dervishi, Bolliger, Laffusa, Harsch  / Hofer, Ferramosca

Eingewechselt:   
46’ Bullaku (Nigro), Glauser (Corciulo), Unaldi (Dervishi), 71’ Mattia (Ferramosca), Buser (Bolliger)

Bemerkungen:   
SCS ohne Talevic, Keller, Gar, Eric (verletzt). Bogado (gesperrt). Müller, Ronner, Hasanbasic.
SC Siebnen 2 Penalty gehalten.

Verwarnungen:
4 für Siebnen, 3 für FC F.

 

 

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SCS1: Jetzt ists definitiv: Siebnen bleibt Drittligist

Durch Wädenswils klaren 7:1-Sieg bei Thalwil 2 und der 0:1-Heimniederlage Siebnens gegen Einsiedeln sind die Märchler aus dem Promotionsrennen ausgeschieden. Wädenswil steht als Aufsteiger fest.

von Bruno Füchslin

Zur Pause zwar tor-, aber beileibe nicht trostlos: Eine erste Hälfte in ansehnlichem Drittliga-
Rhythmus sah die Gastgeber namentlich in den 25 Startminuten als aggressiver, entsprechend
zweikampfstärker auftretend. Einsiedeln konnte so primär sein Defensivverhalten testen; die Siebner
Überlegenheit geschah nicht aus Mittelfeld preisgebenden Taktik-Gründen der Gäste. Vielmehr war
die Dominanz hart erarbeitet. Trotz eines 3:1-Chancenverhältnisses für den SCS traf niemand ins
Netz. Möglich und vermutlich, dass ein Nicht-Treffer letztlich die finale Punktevergabe entschied:
Alain Hofers seitlicher Abschluss aus 19 Metern knallte an den Aussenpfosten (41.) und beliess das
torlose Remis.

Forcierter auftretende Gäste
Kaum wieder angespielt, kam umgekehrt Einsiedeln zur ersten Möglichkeit: Leandro Alberts Versuch
zischte nur knapp am Lattenkreuz vorbei. Für die Gäste ein Auftakt, der ihre Ambitionen, mehr am
Spielgeschehen zu partizipieren, unterstrich. Tatsächlich spielten sie nun in allen Mannschaftsteilen
konzentrierter und glichen das Spielgeschehen aus. Ein früh abgefangener Siebnen-Freistoss führte
zu einem Konter, den Dario Oechslin mit dem Tor des Tages erfolgreich abschloss (66.).
In der Schlussviertelstunde wurden beidseits die physischen Reserven aktiviert; die Hektik – mit
beidseits nicht immer sauber geführten Zweikämpfen – führte jedoch zu keiner
Ergebnisveränderung mehr. Siebnen konnte auch aus stehenden Bällen (Total-Eckballverhältnis
9:0!) keinen Profit ziehen und musste sowohl Spiel wie Saisonziel abhaken.
Die Tabelle erlaubt dieses Kurzfazit: Während die Märchler in der Defensive das zweitstärkste Team
stellen (20 Gegentreffer in 21 Partien), hat der Abschlussbereich mit 43 erzielten Toren die nur
sechstbeste Quote aller zwölf Teams. Durchschnittlich nur zwei Treffer pro Partie erwiesen sich als
zu wenig …
«Keinen Schönheitspreis gewonnen»
Nüchtern analysierte Siebnens Co-Trainer Marcello Trabucco: «Als uns trotz der längeren Dominanz
kein Treffer gelang, verloren wir nach und nach den Fokus. Wir haben viele Kräfte gelassen im
Willen, diese Kadenz aufrecht zu erhalten. Aber es ist uns nicht gelungen, die Beständigkeit im
physischen wie mentalen Bereich fortzusetzen.» Einsiedelns Verantwortlicher Luca Corrado sah den
Verlauf so: «Wir fanden nur schwierig ins Spiel, liessen Siebnen zu viel Spielraum und hatten eine
unterdurchschnittliche Passqualität. Im zweiten Abschnitt setzten wir das im Training vielfach
geübte Verdichten des Raums um und gaben dem gegnerischen Team kaum mehr die erforderlichen
Meter zu dessen Entfaltung. Hauptsache Punkte gewonnen – für einen Schönheitspreis hätte es wohl
nicht gereicht.»   

Siebnen – Einsiedeln 0:1 (0:0)
Ausserdorf. 90 Zuschauer. SR: Martin Feusi.
Tor: 66. Oechslin 0:1.

Siebnen: Corciulo; Laffusa, Materazzi, Stäger, Gar; Bogado Gonzalez, Bolliger, Dervishi, Bullaku; Ferramosca,
Hofer. – Zur Disposition: Glauser, Filippelli, Porcella, Buser, Ronner, Mattia.
Einsiedeln: Räber; Fässler, Auf der Maur, Muran; Rüttimann, Albert, Schönbächler, Riedi, Steiger; Oechslin,
Prskalo. – Zur Disposition: Robin Nützel, Kälin, Ochsner, Borner, Rubli, Albert.
Bemerkungen: SCS ohne Nigro (gesperrt), Eric, Keller, Talevic (alle verletzt), Harsch (Ausland) und Unaldi
(Ferien). Einsiedeln ohne Zeppa, Steiner, Giansiracusa und Michael Nützel (alle verletzt), Zehnder (privat),
Oberholzer (Beruf) und Langhart (rekonvaleszent).
41. Pfostenschuss Hofer. Platzverweis: 43. SCS-Trainer
Spaguolo (gelb; gelb/rot, fortgesetztes Reklamieren). Verwarnungen: 36. Bogado Gonzalez (Foul). 44. Bullaku
(Foul), 45. Albert (Foul), 48. Hofer (Foul), 73. Oechslin (Foul), 90.(+2), Stäger und Muran (je grobes Spiel), 90.
(+4) Prskalo und Laffusa (je Spielverzögerung). Corners 9:0 (5:0).

 

 

 

 

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Siebnen um den einen Treffer erfolgreicher

Ein abwechslungsreiches March-Derby entschied Siebnen dank entscheidender Tore im zweiten Abschnitt mit 4:3 für sich. Buttikon lag zur Pause noch mit 2:1 vorn.

von Bruno Füchslin
Drei (für Siebnen) und vier (für Buttikon) ausstehende Partien der Saison 2023/24: Die Ausgangslage des March-Derbys hatte mehr Brisanz als die Vorrundenpartie, die knapp mit 2:1 an Siebnen ging. Um die Saisonziele zu erreichen, hätten sowohl der FCB wie der SCS die drei Punkte noch so gern auf ihre Seite bilanziert gesehen. Siebnen deshalb, weil in Sachen Promotion das mit drei Punkten Differenz führende Wädenswil theoretisch noch ein- beziehungsweise überholt werden könnte. Aber die Ausganglage dafür war so, dass der SCS auf Fremdhilfe angewiesen ist und auf Freienbach 2, Thalwil 2 und Red Star 3 hoffen müsste. Umgekehrt war für die verbleibenden 270 Saisonminuten jeglicher eigene Punktverlust schlicht verboten. Da war Buttikon besser dran: Die Obermärchler haben den angestrebten Ligaerhalt in eigenen Händen, vielmehr Beinen und Füssen.

Wenige Chancen, dennoch drei Tore

Des Spekulativen genug: Die Wahrheit ist bekanntermassen auf dem Platz. Nach 45 Minuten ein knappes 3:2-Chancenplus für Siebnen, aber eine 2:1-Führung für Buttikon. Die Gäste begannen konzentrierter, zeigten mehr Beweglichkeit sowohl in Zweikämpfen wie in den Angriffsauslösungen. Daraus resultierte ein Lattenschuss Dervishis aus 18 Metern (10.). Und dass man Spieler nicht so gut wie ungedeckt im Strafraum walten lassen sollte, bewies die 23. Minute: Siebnens Javier Bolliger traf auf einen Querpass hin aus elf Metern zur Gästeführung. Eine Szene, die in ihrer Entstehung weitere Treffer bescherte – doch diesmal auf der anderen Seite: Remo Züger zum Ersten (27.) und Redwan Semir zum Zweiten (39.) schlossen von links gespielte Querpässe zur Buttikner Führung ab.
Siebnen-Torhüter Cristian Corciulo kam unzufrieden vom Pausentee aufs Feld zurück: «Keine Ahnung, weshalb wir Buttikon so ins Spiel kommen liessen.» Indes wiederholte sich der Gäste Überlegenheit, diesmal mit Treffern von Stefano Ferramosca (51.) und Ivan Bogado Gonzalez (61). Ein zweites Mal liess sich Siebnen die Führung nicht mehr nehmen, auch wenn das Spiel mehr und mehr zu einem physischen Kräftemessen mutierte. Im ersten Durchgang noch vermisste Chancen summierten sich gegen Spielende fast plötzlich zu da wie dort echt prickelnden Möglichkeiten. Nach Ailton Dervishis Treffer (83.) waren die Punkte vergeben; auch der von Pascal Ziegler sicher verwandelte Foulpenalty (88.) änderte daran nichts mehr.

«Nicht überzeugende Defensiven»

Buttikon-Präsident Bruno Ruoss sah «einen verdienten Sieg des Favoriten. Dank beidseits vielfach nicht überzeugenden Defensiven blieb die Partie dennoch vom Ergebnis her lange Zeit offen und bescherte sieben Treffer.» Siebnen-Trainer Pino Spagnuolo sah ein «spezielles Spiel, wie meist bei einem Derby. Siebnen war zuweilen zu wenig konzentriert, zu wenig entschlossen. Die Intensität war gegeben, die Qualität der Partie eher weniger.»

Buttikon so gut wie gerettet
Wegen des 1:1 von United Zürich gegen das bereits relegierte Bosna Zürich kann United im besten Fall – zwei Siege vorausgesetzt – noch zu Buttikon aufschliessen. Gelänge dies, hätten sowohl Buttikon wie United je 17 Punkte. Die Zürcher liegen jedoch in Sachen Strafpunkten dermassen im Hintertreffen, dass diese Komponente einem Punkt für die Märchler gleichkommt. Abgesehen davon dürfte der FCB aus seinen noch zu absolvierenden drei Partien so gut wie sicher noch weitere Punkte gewinnen. Aber auch Siebnen darf hoffen: Durch Wädenswils 1:1 gegen Freienbach 2 beträgt der Rückstand zum Tabellenführer nur noch einen Punkt; dies bei zwei ausstehenden Spielen. Bereits wieder scheint erst die letzte Runde über die Promotion zu entscheiden.

Buttikon – Siebnen 3:4 (2:1)
Rietly. 120 Zuschauer. SR: Tim Balsiger.
Tore: 23. Bolliger 0:1. 27. Remo Züger 1:1. 39. Semir 2:1. 53. Ferramosca 2:2. 61. Bogado Gonzalez 2:3. 83. Dervishi 2:4. 88. Ziegler (Foulpenalty) 3:4.
Buttikon: Kraft; Hüppin, Kurunci, Ziegler, Patrick Züger; Weber, Varli, Huber, Mira Do Rosario; Semir, Remo Züger. – Zur Disposition: Coric, Roman Höpli, Sadiki, Lazsik, Negossa, Bruhin, Mamuzic.
Siebnen: Corciulo; Reshani, Harsch, Stäger, Nigro; Buser, Dervishi, Bolliger; Gar, Bogado Gonzalez, Hofer.– Zur Disposition: Glauser, Ferramosca, Ronner, Müller, Bullaku, Mattia, Hasanbasic.
Bemerkungen: Buttikon ohne Binder, Gerster, Koch und Wolf (alle verletzt) sowie Raphael Höpli (privat). SCS ohne Laffusa (gesperrt), Milen, Keller, Talevic (alle verletzt), Materazzi (Familie) und Unaldi (Ferien).
10. Lattenschuss Dervishi.
Platzverweis: 90.(+3) Nigro (gelb/rot; Foul).
Verwarnungen: 51. Nigro (Spielverzögerung). 53. Gar (Reklamieren). 54. Patrick Züger (Foul). 62. Kraft (Reklamieren). 74. Ferramosca (Foul). 
Corners 1:5 (0:1). 

2.tor fcb-scs.mp4

schön herausgespieltes Tor der Siebner.

 

 

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Der SCS wieder auf Kurs
02.06.24

Der SC Siebnen zeigte deutliche Ermüdungsanzeichen nach dem intensiven Halbfinal-Spiel gegen Zürich City SC am vergangenen Donnerstag. Dies wirkte sich auf das Spiel aus und es entwickelte sich ein zäher Match. Die robusten Bosnier brachen jeden Angriffsversuch der Siebner ab, so dass in der ersten halben Stunde nichts Nennenswertes passierte.

Erst nach der Halbzeitpause kam richtig Bewegung ins Spiel. Trainer Spagnuolo nahm einige Wechsel vor und die Siebner wirkten nun wacher und aktiver. Das Spiel fand fast ausschließlich in der Hälfte der Gegner statt. In der 53. Minute erzielte Luca Mattia ein Tor, das jedoch aufgrund einer knappen Abseitsentscheidung aberkannt wurde. Doch nur 5 Minuten später verwandelte Materazzi einen Elfmeter, nachdem ein bosnischer Verteidiger den Ball mit der Hand abwehrte.

Danach war der Knoten endgültig gelöst. Mattia erzielte in der 61. erneut ein Tor, nach einem großartigen Pass von Nigro. Die Gäste konnten konditionell nicht mehr mithalten und waren nur noch damit beschäftigt, in ihrer eigenen Hälfte zu verteidigen. Das 3:0 war nur eine Frage der Zeit. In der 84. Minute war es dann so weit; eine mustergültige Vorlage von Mattia zu Bolliger, welcher den Ball nur noch ins Tor schieben musste.

Schlussendlich gewann der SC Siebnen sein Heimspiel verdient 3:0.

 SC Siebnen - FC Bosna ZH 3:0  (0:0)

TELEGRAMM

Siebnen, Ausserdorf. 100 Zuschauer. SR: Fabrizio Toti

SCS     Corciulo / Nigro, Stäger, Materazzi, Laffusa  /  Bullaku, Dervishi, Harsch, Bogado / Bolliger, Hofer,

Eingewechselt: 46. Mattia (Dervishi), 55. Gar (Hofer), 64. Unaldi (Bullaku), 69. Reshani (Laffusa), 87. Müller (Nigro).

Tore    59’ Materazzi (P) 1:0, 61’ Mattia 2:0, 84’ Bolliger 3:0.

Bemerkungen: SCS ohne: Talevic, Keller, Ferramosca, Ronner (verletzt), Hasanbasic, Buser (Ferien).

Verwarnungen: je 1x Gelb für Siebnen und Bosna ZH.

 

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Chance verpasst

Die Partie begann sehr ausgeglichen, da beide Teams unter Druck standen und unbedingt gewinnen mussten, um ihre Chancen auf den Aufstieg zu wahren. Infolgedessen waren beide Mannschaften zu Beginn etwas zurückhaltend und tasteten sich ab, was zu einigen Fehlpässen führte. Allerdings gelang es dem FC Kilchberg-Rüschlikon schneller, sich aus dieser Verunsicherung zu befreien und begann, erfolgreich zu kombinieren. Nach einer guten Chance seitens des Siebner Spielers Laffusa wurde deutlich, wie unsicher der SC Siebnen wurde. Im Gegensatz dazu wirkten die Zürcher immer sicherer und überzeugter.
Kurz vor der Halbzeitpause profitierte der FC Kilchberg-Rüschlikon von einem fatalen Fehler in der Abwehr des SC Siebnen und erzielte das Führungstor. In der zweiten Halbzeit versuchte der SC Siebnen zu reagieren, doch der FC Kilchberg-Rüschlikon war heute stärker und aktiver.

Spagnuolo brachte in den letzten Minuten seine drei offensiven Spieler ein, die verletzungshalber angeschlagen waren und eigentlich schonen wollte, jedoch konnten sie am Ergebnis nichts mehr ändern. Damit schwindet die Chance auf den Aufstieg auf ein Minimum, insbesondere da der FC Wädenswil das andere Spitzenspiel gegen den FC Einsiedeln gewonnen hat.

FC KILCHBERG-RÜSCHLIKON – SC SIEBNEN  1:0 (1:0)

TELEGRAMM

Hochweid, Kilchberg. 100 Zuschauer. SR: Jost Kellner

SCS     Corciulo / Nigro, Harsch, Materazzi, Reshani / Eric, Buser / Unaldi, Hofer, Dervishi, Laffusa

Eingewechselt: 54’ Hasanbasic (Dervishi), 58’ Bogado (Laffusa), 65’ Stäger (Unaldi), 77’ Ferramosca (Reshani), 87’ Gar (Nigro).

Tore    44’ Dupont, 1:0.

Bemerkungen: SCS ohne: Talevic, Keller (verletzt), Bolliger (gesperrt), Bullaku (krank), Müller, Ronner, Glauser, Mattia.

Verwarnungen: 2 für Siebnen, 2 für Kilchberg

 

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drei Heimspiele auf dem Ausserdorf

13.5.24

Die beiden Aktivmannschaften des SCS stehen an der Tabellenspitze ihrer Gruppe. doch der Weg ist noch lang und steil!

SCS1: Arbeitssieg für den Leader
Die Heimmannschaft war von Anfang an dominant, allerdings konnten die Gäste durch harten Körpereinsatz dagegenhalten und verhinderten somit, dass der SCS sein Spiel sauber aufziehen konnte; das Spiel verlief dadurch insgesamt zäh.
In den ersten 30 Minuten erarbeiteten sich die Siebner einigen Chancen, eine davon konnte Bogado nach einer Flanke von Bullaku mit einem Abstauber im Strafraum verwandeln. Die Hitze und die kämpferische Spielweise der Zürcher zehrten an den Kräften der Siebner, die dennoch weiterhin immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auftauchten. Trotzdem war es kein schönes Spiel und es schien, als ob die Hitze und die etwas ruppige Spielweise der Gäste allen 23 Akteuren auf dem Platz zu schaffen machten, denn auch der ansonsten souveräne Schiedsrichter traf heute einige Fehlentscheidungen!
Die Gäste waren hauptsächlich mit der Abwehr beschäftigt, während die Siebner bei ihren Offensivaktionen nicht entschlossen genug waren.
In der Schlussphase des Spiels aktivierten beide Teams einen letzten Kampfgeist. Die Zürcher wurden etwas aktiver, während die Siebner weiterhin gefährliche Aktionen kreierten. In der 80' wurde Laffusa ein Tor aberkannt. Der Schiedsrichter sah ein Offside. Schließlich fiel in der 92. Minute die Entscheidung; Eric schoss auf’s Tor, der Ball wurde abgewehrt, aber Bolliger war dann der Schnellste und konnte den Ball sicher zum 2:0 Endstand einnetzen.

SC Siebnen – FC Thalwil 2  2:0  (1:0)

 

 

SCS2: s'Zwei überzeugt weiter

In einer schwierigen ersten Halbzeit, die von Fouls auf beiden Seiten geprägt war, ging der SC Siebnen durch einen Schuss von Weber in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. In der Folge wurde Thalwil stärker und spielbestimmender. Durch drei mirakulöse Paraden von Zürcher retteten die Siebner die Führung in die Pause.
Thalwil konnte in der 50. Minute einen Aufbaufehler der Siebner ausnutzen, um das 1:1 zu erzielen. Das war der Weckruf, den unser Zwei brauchte. In der 55. Minute traf Vincenzo Porcella zum 2:1. Ivaldi entschied in der 75. Minute mit einem satten Schuss die Partie.

Zwei gewinnt das Spiel mit 3:1 und steht weiterhin mit der vollen Punktzahl auf dem ersten Tabellenplatz.

 

 

die A Jun. brauchen noch Geduld!

Die junge erst frisch zusammengestellte Nachwuchsmannschaft der AJun. muss sich noch finden. Roger Juchli und Ronny Äberli sind noch in der Aufbauphase dieser erst in dieser Saison gebildete Mannschaft. der sportlichen Leitung ist es bewusst, dass es Zeit braucht und die Niederlagen als Lehrmittel zu verstehen sind. Es bleibt zu hoffen, dass den beiden Trainern gelingt, die Jungs zusammenzuhalten und sie weiterbringen können.

SC Siebnen II – FC Thalwil 3    3:1

SC Siebnen I – FC Thalwil 2     2:0

A-Jun.: SC Siebnen  – FC Horgen   1:3       

 

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auch das zweite Derby gewonnen
05.05.2024

In einem spannenden Kampf gewinnt der SCS schlussendlich verdient gegen den FC Wollerau 2:1.

Beide Teams sind wach, konzentriert und stark in die Partie gestartet. Sowohl für die Gäste als Tabellenführer als auch für die Heimmannschaft, welche möglichst schnell von der Nähe des Tabellenstrich wegkommen will, steht viel auf dem Spiel.
In der ersten Viertelstunde trat der FC Wollerau entschlossener in den Zweikämpfen auf und hatte einen überzeugteren und fordernderen Eindruck hinterlassen als die Siebner. So hatte Wollerau zwar etwas mehr Spielanteil, aber die Siebner waren häufiger vor dem Tor. Nach 25 Minuten hätten sie durch Hofer klar in Führung gehen müssen.
Jedoch hatte die ansonsten treffsichere Tormaschine heute einen schwarzen Tag erwischt. Bis zum Schluss der Partie hatte er mindestens 3 Tore am Fuß, aber es sollte heute einfach nicht sein. Gegen Ende der ersten Halbzeit erhöhten die Siebner zwar den Druck, aber es blieb bis zur Pause beim 0:0.

In der zweiten Halbzeit nahm Spagnuolo einige Veränderungen auf Schlüsselpositionen vor. Dadurch wurde das Spiel der Märchler frischer und aktiver. Die Wollerauer hielten jedoch mit mehr Körpereinsatz dagegen, doch die Chancen der Gäste häuften sich. In der 70. Minute kämpfte sich der unermüdliche Wirbelwind Oktar Gar wieder in den Strafraum, wurde dort aber durch ein Foul gestoppt. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Materazzi souverän.
Die Gastgeber versuchten nun vermehrt mit Weitschüssen das gegnerische Mittelfeld zu überwinden. In der 81. Minute gelang ein solcher Fernschuss über die Köpfe aller Siebner Verteidiger und landete plötzlich hinter dem Rücken des vorgerückten Corciulo im Tor zum 1:1.

Das Spiel schien nach 90 Minuten entschieden zu sein – wäre da nicht Ferramosca, welcher schon oft in letzter Minute das Spiel entscheiden konnte. In der 93. Minute schnappte er sich den Ball der Höfner Verteidiger und mit einem satten Schuss ließ er dem heute sehr guten Torhüter Gribble keine Chance und erzielte sicher den Siegestreffer.

Wenn man den Spielanteil betrachtet, wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Berücksichtigt man jedoch die vielen ausgespielten Torchancen, kann man den Sieg den Siebnern verdienterweise zusprechen.

FC Wollerau - SC Siebnen 1:2 (0:0)

Das Fanionteam spielte heute zum ersten Mal mit dem neuen Away-Tenue, gesponsert von den beiden Stürmer Ferramosca / Hofer von der Lachner Agentur Marcel Böni der ZURICH Versicherung.

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SC Siebnen wurde der Favoritenrolle gerecht
27.4.24

Dank einer strukturierter geführten zweiten Halbzeit gewann der SC Siebnen am Samstagnachmittag das March-Derby gegen Lachen/Altendorf verdient mit 3:1.
von Bruno Füchslin

Dem Nachbarn – natürlich nicht wortwörtlich – möglichst mindestens ein Bein stellen und so den Platzhirsch markieren: Bei Derbys bedeutet die emotionale Komponente mindestens gleich viel wie die zu vergebenden Punkte. In der Vorrundenpartie im September gabs diesbezüglich keine Fragen: Siebnen liess Lachen/Altendorfs «Zwei» keine Chance und gewann auf dem Peterswinkel mit 5:1. Tempi passati: In den drei absolvierten Rückrundenpartien holte Siebnen mit fünf gegenüber FCLA 2 mit drei Punkten mehr Ernte ein. Während der SCS wieder ins Aufstiegsrennen involviert ist, sieht sich Lachen/Altendorf fest im Mittelfeld klassiert; sowohl zur Ranglistenspitze wie zum ersten Abstiegsrang bestanden vorab der Partie je zwölf Punkte Differenz. Am Vorwochenende gewannen beide ihre erste 2024-Begegnung: Siebnen bei United Zürich mit 4:2 und der FCLA gegen Red Star 2 gleich mit 6:0. Demnach «volle Kraft voraus» für ein attraktives Nachbarschaftsduell?

Duell führte zu Elfmeter

Die Gäste traten zu Beginn weit wacher auf als Siebnen. Sie übertölpeten eine noch nicht ins Detail organisierte Gastgeber-Defensive mit einem einfachen Spielzug: Ein weiter Pass von Torhüter Florian Hoppe landete bei Zef Gojani, der solo vor SCS-Hüter Cristian Corciulo nervenstark ins Netz traf (3.). So wars von Seiten der Gastgeber nicht gedacht, von jenen der Gäste weit eher. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts glich sich das Geschehen mehr und mehr aus. Eldon Bullakus Ausgleichstreffer als Folge des vorgängig gewonnenen «Mehrkampfs» gegen David Dimitriev und Torhüter Florian Hoppe (22.) bedeutete den Gleichstand (22.). Auffallend: Weshalb Siebnen bei seinen Angriffen dessen rechte Seite zwischen vernachlässigt bis vergessen so gut wie nie die Offensive mit einbezog, blieb rätselhaft.
Kurz vor der Pause ein Duell mit Diskussionsbedarf: Lachens Dimitriev und Siebnens Stefano Ferramosca schlugen beide Richtung Ball. Der Schiedsrichter sah in diesem konsequenten Duell eine Regelwidrigkeit des FCLA-Captains und entschied auf Penalty; Innenverteidiger Simone Materazzi verwandelte zum Halbzeit-2:1.

Tollen Angriff mit 3:1 gekrönt
3. Tor für SCS.mp4

Innert jener 180 Sekunden, welche die Gäste zum Führungstreffer benötigten, konterte Siebnen zum Start des zweiten Abschnitts: Ein weiter Ball aus dem Mittelfeld in Richtung Ivan Bogado Gonzalez, dessen Flanke auf den Kopf von Ferramosca bedeutete den bereits letzten Treffer (48.). Der effizienteste Angriff der ganzen Partie gab folgend eine nunmehr klarer ersichtliche Charakteristik vor. Siebnen, mit gegenüber dem ersten Durchgang mehr Positionsdisziplin und strukturierter agierend, zehrte vom Vorsprung und kam betreffend der Punktevergabe nicht mehr in Schwierigkeiten.

«Zu naiv agiert»

«Wir waren in den Startminuten nicht parat», resümierte Siebnens Mittelfeldakteur Alessandro Nigro. «Die nötige Reaktion kam erst, als wir vermehrt Zweikämpfe gewannen und nach und nach besser organisiert auftraten.» Gleichwohl enttäuscht wie realistisch die Bilanz des Lachen-Verantwortlichen Arno Landolt: «Nach gutem Beginn verlor das Team den Faden, agierte zu naiv. Eine Erklärung, keine Entschuldigung: Theoretisch haben wir ein grosses Kader, aber die vielen Verletzten und sonstwie Abwesenden erlauben nicht, ein stabiles Gefüge zu erarbeiten. Auch in physischen Belangen hatte Siebnen letztlich spielbeeinflussende bis -entscheidende Vorteile.»

Durch Einsiedelns 0:1-Niederlage gegen Kilchberg-Rüschlikon ist das Spitzentrio  noch enger zusammengerückt (siehe Tabelle). Das kann ja hinsichtlich der Promotion noch wirklich heiter werden …

Siebnen – Lachen/Altendorf 2 3:1 (2:1)

Ausserdorf. 55 Zuschauer. SR: Fynn Kränzlin.
Tore: 3. Gojani 0:1. 22. Bullaku 1:1. 42. Materazzi (Foulpenalty) 2:1. 48. Ferramosca 3:1.

Siebnen: Corciulo; Stäger, Materazzi, Reshani; Bullaku, Buser, Harsch, Nigro, Bogado Gonzalez; Hasanbasic, Ferramosca.– Zur Disposition: Glauser, Unaldi, Dervishi, Laffusa, Bolliger, Ronner, Mattia.
FCLA: Hoppe; Kuster, Kalinenko, Dimitriev, Hunziker; Jonas Kurmann, Schuler, Filippelli, Praino; Obrist, Gojani. – Zur Disposition: Vilaj, Hollenstein, Sulejmani, Sieffer, Grmay, Landolt.
Bemerkungen: SCS ohne Talevic (verletzt), Milen (krank), Gar (beruflich), Hofer (Ausland) und Müller (Militär). FCLA ohne Bünter, Blaser und Bajrami (alle verletzt), Salihu (krank) und Levin Kurmann (beruflich). 20. Lattenschuss Buser. 68. Kopfball Ferramosca an den Pfosten. Verwarnungen: 43. Bogado Gonzalez (Foul). 88. Materazzi (Foul). Corners 5:4 (2:1).

 

 

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Starkes Siebnen siegt klar
21.04.2024

Bei stürmischem Schneewetter reiste der SC Siebnen am Sonntagmorgen zum FC Zurich United nach Zürich, um seinen Podestplatz zu verteidigen. Obwohl er in den letzten beiden Spielen unglücklich unentschieden gespielt hat, darf der SCS von seiner Stärke überzeugt sein. Ist er doch seit acht Spielen ungeschlagen und hält seit Saisonbeginn einen Podestplatz inne. Im Gegensatz dazu, konnte der FCZU bisher als Mannschaft nicht überzeugen, obwohl er den einen oder anderen technisch versierten Spieler besitzt.

Die Siebner dominierten ihren Gegner mit einem gepflegten Spiel und technisch offensivem Fußball. Bereits nach 7 Minuten gelang den Märchlern ein Kopfballtor durch Ferramosca und nach 20, resp. 25 Minuten erhöhten Bolliger und Nigro auf 3:0.

Nach der Pause liessen die Schwyzer den Gastgebern weiterhin keine Chance, um richtig ins Spiel zu kommen. Dann, in der 60‘, skorte der frisch eingewechselte Hasanbasic mit einem schönen Weitschuss zum 4:0. Zum Schluss hin liess der SCS etwas nach; erschöpft machten sie viele Passfehler und liessen dem Gegner mehr Spielraum zu. So gelang es der Heimmannschaft schlussendlich noch mit 2 Toren auf 4:2 aufzuschliessen; zu mehr reichte es jedoch nicht.

TELEGRAMM:  FC ZU - SCS

Buchlern, Zürich. 60 Zuschauer - SR: Sadmir Halebic

SC Siebnen:     4/4/2  

Corciulo, Nigro, Harsch, Stäger, Reshani / Gar, Buser, Bolliger, Bogado / Hofer, Ferramosca

Eingewechselt:

46’ Laffusa (Nigro), 51’ Hasanbasic (Buser), 55’ Unaldi (Gar), 56’ Mattia (Hofer), 63’ Ronner (Reshani).            

Bemerkungen:            SCS ohne Talevic, Keller (verletzt). Bullaku, Materazzi (gesperrt). Müller, Dervishi (Militär).
Verwarnungen:
4 für Zurich U.

 

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Grosse Diskrepanz zwischen Aufwand und Ertrag

13.4.24

Dasselbe Ergebnis bei Anpfiff und Schlusssignal: Eine engagierte Partie zwischen Siebnen und Wädenswil endete am Samstagabend torlos. Nutzniesser dieser Punkteteilung ist Tabellenführer Einsiedeln, das in Wollerau mit 4:2 gewann.  
von Bruno Füchslin

Die wohl meistgenannten Aufstiegsanwärter Wädenswil und Siebnen wurden beim Saisonstart zurückgebunden: Deren Unentschieden gegen Kilchberg-Rüschlikon beziehungsweise Red Star 2 hatten den Rückstand auf den bei Lachen/Altendorf siegreichen Tabellenführer Einsiedeln auf drei Punkte vergrössert. Da könnte für den weiteren Meisterschaftsverlauf eine mentale Herausforderung lauern: die Unsicherheit, dass spätestens beim Schluss des Championats – Ultimo ist am 23. Juni – bereits wieder ein anderer Verein zu «We are the Champions» tanzen könnte.  So galt und gilt für Siebnen wie Wädenswil: Weitere eigene Punktverluste sind tabu dann, wenn die Promotion diesmal gelingen soll. Gewiss: viel zu früh, von einer Partie mit Endspielcharakter zu schreiben. Sicher nur: wer verlieren würde, sähe sich noch mehr zurückgebunden.

Früher Platzverweis
Die ersten 45 Minuten offenbarten die Wichtigkeit der Partie. Chancen gabs hier wie dort nur je deren zwei. Ansonsten beherrschten viele Zweikämpfe und eine beidseits enorme Einsatzkadenz das Szenario. Siebnen startete leicht überlegen, doch der erste konkrete Versuch war ein Weitschuss von Lukas Läubli (13., knapp daneben). Alain Hofer konterte zum Chancenausgleich (15.; Raphael Läubli vereitelte). Die nächste Szene erhitzte die Zürcher Gemüter: Torhüter Läubli stoppte knapp ausserhalb des Strafraums Siebnens Sturmspitze Alain Hofer regelwidrig und kriegte dafür die rote Karte gezeigt (17.). Für den Suspendierten stand fortan Sven Giger im Tor. Hofers Kopfball, nach seitlicher Eldon-Bullaku-Flanke, fand ebenso den Ball ins Netz nicht (32.). Im Anschluss an den vierten Eckball der Zürcher rettete Samir Reshani nur wenige Zentimeter vor der Torlinie das Pausen-0:0.

Wädenswil spielte organisierter
Die landläufige Meinung, dass ein Team in nummerischer Überzahl logischerweise auch sichtbar dominieren müsse, findet nicht zwangsläufig auch so statt. Wädenswil, erstmals mit dem ex-FCZler Adrian Winter in der Startformation angetreten, wurde im zweiten Abschnitt stärker und liess kaum mehr ernsthafte Siebner Offensivaktionen zu. Nach einer Stunde Spielzeit eröffneten sich die zwei besten Zürcher Chancen: Erst traf FCW-Einwechselspieler Avni Asani mittels eines 19-Meter-Freistosses nur die Latte (61.), ehe ein wacher Reflex von Siebnen-Goalie Cristian Corciulo einen Lukas-Läubli-Versuch aus kurzer Distanz (63.) vernichtete. Danach gabs bis zum Ende der Partie sowohl da wie dort keine Szenen mehr, die an der Punkteteilung etwas geändert hätten.
Wie bereits in der Vorrunde – Wädenswil gewann im Herbst mit 2:0 – wurden auch diesmal sieben Spieler verwarnt. Beleg für eine Partie, die intensiv geführt wurde, aber die Grenzen des sportlichen Wettkampfs nie überschritt. So blieb letztlich dieser Fakt: Sieger des Verfolgerduells zwischen Siebnen und Wädenswil war Einsiedeln, das mit dem 4:2-Erfolg in Wollerau den Punkteabstand auf fünf Einheiten vergrössern konnte und damit zum klaren Aufstiegsfavoriten avanciert.

«Angst vor einer Niederlage»
Siebnen-Mittelfeldspieler Luca Mattia machte «eine Angst vor dem Verlieren» aus: «Sicher war die Begegnung in physischen Belangen ansehnlich, konnte aber die Erwartungen in spielerischer Hinsicht nicht erfüllen. Der Kampf um so gut wie jeden Ball hat diese Partie von Beginn bis zum Schlusspfiff geprägt.»
Wädenswils Kevin Egger gab diese Nachher-Prognose ab: «So gut wie sicher hätten wir bei Vollbestand gewonnen. 70 Minuten in Unterzahl können gerade bei einem Spitzenkampf schon beeinflussend sein. Wir konnten uns im zweiten Abschnitt auf die meist lang gespielten Bälle der Schwyzer gut einstellen und sie entsprechend wirkungsvoll unterbinden, so dass kaum mehr Gegentor-Gefahr bestand.»

Siebnen – Wädenswil 0:0
Ausserdorf. 120 Zuschauer. SR: Numan Ucar.
Siebnen: Corciulo; Reshani, Materazzi, Harsch, Laffusa; Milen, Mattia, Dervishi; Bullaku, Gar, Hofer.– Zur Disposition: Glauser, Bogado Gonzalez, Stäger, Ferramosca, Bolliger, Buser, Hasanbasic.
Wädenswil: Raphael Läubli; Bakolli, Schiendorfer, Nosiadek; Mehnert, Egger, Bachmann, Mullarkey; Winter; Siro Sacconi, Lukas Läubli. – Zur Disposition: Asani, Feusi, Meroni, Meier, Obasi, Rodoplu, Geiger.
Bemerkungen:
Siebnen ohne Talevic, Ronner und Keller (alle verletzt), Nigro (krank), Müller (Militär) und Unaldi (nicht im Aufgebot). Wädenswil ohne van Acker, Pumpalovic, Mühlemann und Betschart (alle verletzt); Luca Sacconi und Kleb (Militär) sowie Wondrusch (nicht aufgeboten). 61. Freistoss Asani an die Latte. Platzverweis: 17. Raphael Läubli (Foul an Hofer). Verwarnungen: 22. Bachmann (Reklamieren), 24. Materazzi (Foul), 27. FCW-Trainer Pappone (Reklamieren), 40. Mattia (Foul), 42.
Laffusa (Foul), 56. Bullaku (Foul), 65. Gar (Foul), 84. Egger (Foul). Corners 2:7 (1:4).

 

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Nur einen Punkt zum Auftakt
7.4.24

Das Auftaktspiel in die Rückrunde ist den Siebner zu Hause gegen den FC Red Star 3 nicht geglückt. Die Zürcher starteten das Spiel wie die Feuerwehr, während die Siebner zaghaft noch den Rhythmus suchten! 
In der 3. Minute überraschten sie die Siebner mit einem Treffer nach einem Eckball, der zum 0:1 führte. Die Siebner erwachten langsam aus ihrer anfänglichen Unsicherheit und erarbeiteten sich einige Chancen. Allerdings fehlte ihnen die Entschlossenheit, um den Ausgleich zu erzielen. Dies zeigte sich auch in der 10. Minute, als Hofer einen Elfmeter nur halbherzig ausführte und der hervorragende Torwart Khaltin abwehren konnte. Im Laufe der ersten Halbzeit fand der SC Siebnen langsam ins Spiel. Dennoch konnte der FC Red Star seine körperbetonte Spielweise beibehalten und blieb gefährlich. Auch das Resultat blieb zur Pause bestehen.
In der zweiten Halbzeit intensivierte der SC Siebnen seine Bemühungen, das Spiel zu drehen. Sie zeigten eine kämpferischere Leistung und erhöhten den Druck auf den FC Red Star, welcher die Kontrolle über das Spiel verlor. In den verbleibenden Minuten kämpfte der SCS um den Ausgleich, jedoch konnte der FC Red Star seine Führung verteidigen. In der 94. Minute sorgte dann Hofer mit einem sehenswerten Schuss schlussendlich für den verdienten Ausgleich.

SC Siebnen 1 - FC Red Star 3  1:1 (0:1)

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CUP: Erster Wettkampf im Jahr 2024 gewonnen
28.03.24

Der SC Siebnen startete Donnerstagabend die Rückrunde mit dem 4. Round des Regional-CUP.
In einem hochspannenden Spiel gegen einen starken FC Männedorf entschied der SCS erst im Elfmeterschießen das Spiel für sich.
In der ersten Hälfte wurden die Siebner durch die schnellen Konter der Männedörfler überrascht und regelrecht überrannt!
Mit 3:0 Vorsprung schickten die Gastgeber die Schwyzer in die Pause.

 In der Kabine fand Cheftrainer Spagnuolo offenbar die richtigen Worte. Die Siebner zeigten in der HZ 2 Charakterstärke und spielten bedeutend selbstsicherer. Mit drei schönen Toren konnten sie das Spiel souverän ausgleichen.

Im anschließenden hochspannenden Elfmeterschießen schufen sie sich nach je 5 Schüsse, durch eine mirakulöse Parade von Glauser einen Vorteil. Luca Mattia versenkte als letzter Schütze souverän seinen Schuss ins Netz. So behaupteten sich die Siebener schlussendlich als Sieger und stoßen ins Viertelfinale vor.

Schaue dieses Spiel von SCS kostenlos auf Veo an! https://app.veo.co/matches/20240328-sc-siebnen-1-vs-fc-mannedorf-3d485d67/ 

fupa:  https://www.fupa.net/match/fc-maennedorf-m1-sc-siebnen-m1-240328