Sportclub Siebnen 1958

, Ferramosca Giuseppe

Aufstiegstraum geplatzt: Siebnen bleibt Drittligist 

Es sollte nicht sein: Die erste Mannschaft des Sportclubs Siebnen vergab am Sonntagmorgen  die zweite und letzte Chance zur 2.-Liga-Promotion. Die Märchler spielten bei Affoltern am Albis  2:2; Aufstiegs-Nutzniesser ist dank eines 4:1 gegen Freienbach 2 Oetwil-Geroldswil.  von Bruno Füchslin 

Wenn den letzten 90 von total 1800 Saisonminuten ein entscheidender Charakter zukommt, waren die 1710 Minuten vorab so etwas wie "Vorbereitung aufs Finale". Siebnen wusste den 2.-Liga-Aufstieg wie schon am Vorwochenende in den eigenen Füssen, musste also "nur" noch gewinnen. Gegenüber stand im Meisterschafts-Ultimo mit Affoltern am Albis ein Team, das aus den letzten neun Partien sieben Siege und zwei Unentschieden holte und mit dem daraus resultierten Torverhältnis von 25:10 beeindruckend auftrat. So galt für den SCS allein dies: Alle noch verfügbaren Energien fokussiert einsetzen und das wohl beste Team der Rückrunde besiegen. Bereits am letzten Samstag schnupperten die Märchler nach Laffusas Führungstreffer –zumindest theoretisch – während 48 Minuten Zweitliga-Luft. Diesmal sollte sich diese auf 72 Minuten ausdehnen, aber am Schluss reichte auch dies nicht. Obwohl: Besser hätte der Start für die Gäste nicht gelingen können: Den Wunsch nach einem frühen Führungstreffer erfüllte nach sechs Minuten Mittelfeldspieler Eldon Bullaku; freistehend knallte der Torschütze aus 14 Metern ins Zürcher Netz. Es war dies ein Auftakt, der den Märchlern spürbar Sicherheit verlieh und (vorläufig?) jegliche Hektik massiv reduzierte. 
Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten standen die Gäste einem zweiten Einschuss mehrfach nahe, wogegen Affoltern – ausser bei ihrem zweiten Eckball, von Cristian Corciulo per Faustabwehr geklärt (20.) – im Abschlussbereich so gut wie nichts vorweisen konnte. Ein "weiter so"musste für die zweite Hälfte die Vorgabe sein und möglichst bleiben. 
 
Den Vorsprung wieder nicht halten können
Abschnitt zwei begann wieder mit Siebner Möglichkeiten, doch nach und nach glich sich das Spielgeschehen aus. Die Zürcher partizipierten mehr und hatten nach 68 Minuten eine aufgelegte Möglichkeit, doch Luca Angelillo kam beim hinteren Pfosten um einen halben Meter zu kurz. Ein Weckruf? Die Angriffe der Zürcher wurde nun zielstrebiger vorgetragen; dass Lok Himmelreich elf Minuten vor Abpfiff den Ausgleich erzielte, belegte in Sachen Chancenverwertung ein Affoltern-Plus. Definitiv machte Josip Pranjkovic mit dem zweiten FCA-Treffer alle Ausserschwyzer Promotionsträume zunichte (90.). Auch der im Anschluss an Siebnens zehnten Eckball erzielte Treffer von Captain Mischa Harsch änderte nichts mehr: Die Märchler wurden zwei Mal auf dem Zielstrich abgefangen und mussten akzeptieren, dass sie für die 2. Liga (noch) nicht reif sind.

"Die Mannschaft hat an Konstanz zugelegt" 
SCS-Sportchef Pasquale Nigro blieb trotz der Enttäuschung gefasst. Seine Bilanz: ´So ist halt der Sport – mal gewinnen diese, dann verlieren jene. Die Mannschaft hat sich auch diese Saison gesteigert, ist reifer geworden. Rang zwei war unser Ziel; wir waren so nahe dran, dieses gar zu übertrumpfen. Und in Siebnen ist das Interesse deutlich gestiegen; wohl über die Hälfte der Zuschauer heute kam, um den SCS zu sehen. Wir arbeiten so weiter, sind und bleiben auf dem eingeschlagenen Weg. Es gibt eine neue Saison mit einem SC Siebnen wieder in der Spitzengruppe.'

Bitter diese Fakten: Gegen die Aufstiegs-Mitkonkurrenten Oetwil-Geroldswil (zwei Mal 1:1) und während längerer Zeit Wädenswil (2:0 und 2:1) gabs in den vier Saisonpartien keine Niederlage. Am Potenzial hats demnach nicht gelegen – vielleicht an den Nerven? 

Affoltern am Albis – Siebnen 2:2 (0:1) 
Im Moos. 330 Zuschauer. SR: Antonin Voldan. 
Tore: 6. Bullaku 0:1. 79. Himmelreich 1:1. 90. Pranjkovic 2:1. 90. (+3) Harsch 2:2. 
Affoltern: Vanetta; Jeyakumar, Tustonja, Binkert, Premanantha; Huber, Steigmeier, Stefanovic, 
Haas; Stähli, Bitzer.– Zur Disposition: Asam, Himmelreich, Petermann, Angelillo, Ravasio, Ismajlaj, 
Pranjkovic. 
Siebnen: Corciulo; Stäger, Materazzi, Harsch, Nigro; Bullaku, Buser, Milen, Abazaj, Gar; Hofer. –
Zur Disposition: Glauser, Unaldi, Ferramosca, Reshani, Ronner, Mattia, Hasanbasic. 
Bemerkungen: Affoltern ohne Aegerter (Ferien). Siebnen ohne Laffusa (gesperrt), Talevic 
(verletzt), Filippelli (krank), Gonzalez (rekonvaleszent), Weber (anderes Team) sowie van Veen 
(kein Aufgebot). Corners 3:10 (2:5).

             

 

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SC Siebnen - FC Oetwil-Geroldswil 1:1
10.6.23

Für den SCS, welcher mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle anführt, wäre ein Sieg die definitive Entscheidung gewesen. Das Unentschieden gibt jedoch die Chance beim letzten Spiel nächsten Sonntag gegen Affoltern a.A. die Promotion aus eigener Kraft doch noch zu schaffen. Die Limmatthaler hingegen müssen auf eine Niederlage der Märchler hoffen und sie hingegen das Spiel gegen die Reserve von Freienbach gewinnen.

Diese Affiche war dem Spiel vom Samstag leicht anzusehen; die ersten 20 Min. mit zurückhaltendem Absichern auf beiden Seiten liess keine spektakulären Aktionen zu. Ein Spiel also für Liebhaber des strategischen Abtastens und nichts für diejenigen, welche Spektakel erwarteten.
Der Spektakel wurde hingegen von der angereisten enormen Fangemeinschaft geboten. Mit Spruchkören, Spruchbänder und Fahnen zierten sie die Kulisse in einer noch nie dagewesenen Art.

 
Der FC Oetwil, in der Startaufstellung zwar offensiv eingerichtet, kam nicht durch die hervorragend defensiv eingestellte Spagnuolo Elf, welche dieses Mal nur mit einer Sturmspitze vorsichtig agierte.

So war es nicht verwunderlich, dass in der ersten Spielhälfte beidseitig keine grossen Torchancen aufkamen. Es war dann in der 27. Min. Rafael Laffusa, welcher mit einem genial getretenen 19-Meter-Freistoss die Märchler in Führung brachte. Sein um die gegnerische Mauer ins Eck platzierte Abschluss blieb für den sonst hervorragenden Gästetorhüter Yannick Fux unerreichbar.

Bis zur Pause bemühten sich die Gäste den Rückstand aufzuholen, doch die Siebner Abwehr stand zu gut; die Innenverteidiger Simone Materazzi und Mischa Harsch zeigten aufgrund ihres Stellungsspiels eine solide Leistung. Bis zur Pause änderte sich nichts an der Strategie und Spielweise beider Teams.

 

Nach der Pause war es der SCS, welcher mit mehr Ballbesitz agierte und so zu mehr Tormöglichkeiten kam. Gar und Hofer waren der Führung am nächsten, konnten jedoch nicht gegen Fux reüssieren.
Entgegen dem Spielverlauf gelang den Zürchern nach einem überraschenden Angriff mit einer Flanke zum freistehenden Antonio Fernandes Coimbra in der 74. Min. der Ausgleich.

Je länger das Spiel dauerte, desto spannender wurde die Partie. Den Zürchern gelang es nach zwei, drei gefährlichen Angriffen aufs Tor zu schiessen, einmal gar ein Lattenschuss.
Die Siebner ihrerseits kamen der Führung ebenfalls immer etwas näher. Hofer, Abazaj und zum Schluss Ferramosca verpassten es aber ganz knapp, ihrem Team die endgültige Entscheidung abzunehmen.
Doch beim Schlusspfiff endete das Spiel schlussendlich verdient unentschieden.

 

Siebnen – Oetwil-Geroldswil 1:1 (1:0) Ausserdorf. 411 Zuschauer. SR: Artan Rexha.

Tore: 27. Laffusa 1:0. 74. Fernandes Coimbra 1:1.

Siebnen: Corciulo; Stäger, Materazzi, Harsch, Laffusa; Abazaj, Buser, Milen, Mattia, Gar; Hofer.

– Zur Disposition: Glauser, Ferramosca, Filippelli, Reshani, Ronner, Bullaku, Nigro.

Oetwil-Geroldswil: Fux; Arsic, Costa, Lutz, Sonderegger; Mustafi, Grˆbli, Coimbra Oliveira; Geiger, Kälin, Fernandes Coimbra.

– Zur Disposition: Lauria, Tosto, Bozova, Zuaoui, Montefosco, Stähelin, Mergola.

Bemerkungen: Siebnen ohne Talevic (verletzt), Unaldi, Hasanbasic, van Veen (nicht aufgeboten) sowie Weber und Gonzalez (anderes Team).

Oetwil-Geroldswil keine Angaben. Die Spielerliste der Zürcher stand unter «höchster Geheimhaltung»; trotz früher Anfrage verweigerten die Gäste-Verantwortlichen sowohl dem Platzspeaker wie der Presse die Herausgabe.

Verwarnungen: 49. Laffusa (Spielverzögerung). 87. Abazaj (Unsportlichkeit). Corners 4:4 (2:3).

   
               

 

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Pflichtsieg gegen den designierten Absteiger

Die Affiche war klar; für den SC Siebnen war ein Sieg Pflicht! Dementsprechend gingen die Gastgeber das heutige Spiel auch an; ruhig, abgeklärt jedoch stets gefährlich.
Bereits nach 4 Min. gelang Wirbelwind Bullaku eine Flanke in den Strafraum zum Stürmerduo Ferramosca/Hofer, welche dann Hofer gekonnt einnetzen konnte. In Laufe des Spiels zogen sich die etwas überforderten Tuggner immer mehr zurück und konzentrierten sich hauptsächlich darauf, dem Gegner kein Spiel zuzulassen.
In der 35’ dann erneut eine scharfe Flanke vom heute unermüdlichen Bullaku. Diesmal war Ferramosca sprungbereit beim ersten Pfosten und netzte den Ball direkt und unhaltbar zum 2:0 ein. Die Tuggener versuchten tapfer mitzuspielen. Doch spätestens jetzt war der Klassenunterschied ersichtlich. Immer wieder kamen die Siebner zu gefährlichen Torchancen. Torhüter Mächler, heute als bester Tuggener auf dem Platz, verhinderte sie jedoch am Reüssieren. In der 43’ konnte sich Hofer, durch die Verteidiger durchtanken und markierte souverän das 3:0.

Nach der Pause, neu mit Reshani auf der Linie, erhöhte sich der Druck. Auf die Dribblingeinlage Reshani’s folgte eine scharfe Flanke. Ferramosca war wieder zur Stelle und donnerte nach einer Direktannahme den Ball zum 4:0 unter die Latte. Daraufhin brachen die Tuggner ganz ein und die Chancen der Siebner häuften sich im 10-Min.-Takt. Nur dank dem starken Torhüter Mächler fielen bis zur 79’ keine weiteren Tore. Dann kam der Moment von Lautaro Bogado, nach seiner Kreuzbandoperation im letzten September durfte er heute zum ersten Mal wieder einen Teileinsatz bestreiten. Dabei zeigte sich, warum man ihn so vermisst hatte.
Er war es auch, welcher sich über rechts durchsetzen konnte und mit einer genialen Flanke den freistehenden Abazay servierte. Dieser nahm den Ball an und ohne zu zirkeln, spedierte er es satt ins Netz zum 5:0 Schlussresultat.

Die Siebner werden sich nun sehr ernst auf das nächste Wochenende vorbereiten müssen, steht ihnen doch das Spiel der Spiele bevor. Der FC Oetwil-Geroldswil alleinige Mitstreiter um die Aufstiegs-Krone, wird bei einem Sieg an diesem Samstagabend zum eigentlichen Stichentscheid kommen.

Siebnen – Tuggen 2  /  5:0 (3:0)  Schiedsrichter:
Ausserdorf. 85 Zuschauer. SR: Tim Thomas Breindl.
Tore: 4’ Hofer 1:0, 35’ Ferramosca 2:0, 43’ Hofer 3:0, 46’ Ferramosca 4:0, 79’ Abazay 5:0
Siebnen: Corciulo; Stäger, Materazzi, Harsch, Ronner; Aabazaj, Buser, Eric, Bullaku; Hofer, Ferramosca. – Zur Disposition: Glauser, Filippelli, van Veen, Reshani.

Bemerkungen: Siebnen ohne Talevic, Weber, Gar, Hasanbasic und Unaldi. 60’ Kopfball Hofer an die Latte. 

Keine Verwarnungen.

 

 

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Wädenswil – Siebnen 1:2 (0:0)
Verdienter Sieg im 1. Spitzenkampf

Zum ersten Spitzenkampf der Gruppe 1 reisten die Siebner letzten Samstag nach Wädenswil.

Diese Gruppe gestaltete sich während dieser Meisterschaft zum Ende hin so spannend wie schon lange nicht mehr. Das Trio Oetwil-Geroldswil, Wädenswil und Siebnen kämpfen um den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die begehrte 2. Liga. Mit je einem Punkt Unterschied liegen sie eng beieinander auf dem Podest; der SC Siebnen hierbei mit einem Spiel weniger.  Alle drei Mannschaften haben es also noch in den eigenen Beinen, die Promotion zu schaffen.

Auf der Beichlen in Wädenswil, sowie bei den knapp 300 angereisten Zuschauern, spürte man die Anspannung in der Luft; bei den Gastgebern vielleicht noch etwas mehr als beim SCS, welcher von Anfang an spielbestimmter und überzeugter auftrat. Auch in puncto Chancen waren die Märchler im Vorteil. So verpasste es Luca Mattia zweimal seine Mannschaft in Führung zu bringen und Torhüter Läubli verhinderte durch zwei mirakulöse Paraden die Torschüsse von Hofer und Abazaj. Somit endete die 1. Halbzeit für die Wädenswiler glücklich torlos.

Bereits drei Min. nach Wiederanpfiff landete Busers Flanke im gegnerischen Strafraum, wo Mattia gekonnt annahm und Torhüter Läubli eiskalt stehen liess und damit die Führung für die Märchler markierte. Daraufhin entwickelte sich ein 2. Liga-würdiges Spiel, in welchem die Gastgeber dem zu Beginn überlegenen Gast gefährlich Paroli boten. Bei den sichtlich ermüdeten Siebnern häuften sich die Passfehler. Nach einem schlecht ausgeführten Einwurf kam Lukas Läubli zum Ball und mit einem satten Weitschuss bezwang er Torhüter Corciulo. Das Resultat blieb auch nach einem Kopfball Hofers an die gegnerische Latte und einigen Konterangriffen der Zürcher unentschieden.

In der 88’ passierte dem Wädenswiler Torhüter ein folgenschwerer Fauxpas; beim Versuch den Ball scharf weg zu kicken, sprang der frisch eingewechselte Stefano Ferramosca diesem entgegen, der Ball prallte alsdann auf dessen Rücken und danach ins Netz - ein mirakulöses  Siegestor!
Obschon Wädenswil sehr unglücklich verloren hat, war der Sieg für die Siebner nicht gestohlen. "Eine starke Teamleistung mit teils toll herausgespielten Chanchen", so Cheftrainer Spagnuolo.
Die Mannschaft kann so weiterhin verdient auf die Promotion hoffen.

Wädenswil – Siebnen 1:2 (0:0)
Beichlen. 296 Zuschauer. SR: Tim Thomas Breindl.
Tore: 48. Mattia 0:1. 57. Lukas Läubli 1:1. 87. Ferramosca 1:2.
Wädenswil: Raphael Läubli; Feusi, Bakolli, Schiendorfer, Luca Sacconi; Lukas Läubli, Bachmann, Mehnert, Pumpalovic, Geiger; Siro Sacconi .– Zur Disposition: Mühlemann, Huber, Biljali, Mullarkey, Ibrahimi, Rodoplu, Meroni.

Siebnen: Corciulo; Stäger, Materazzi, Harsch, Laffusa; Aabazaj, Buser, Eric, Bullaku; Hofer, Mattia. – Zur Disposition: Glauser, Weber, Ferramosca, Filippelli, van Veen, Reshani, Ronner.

Bemerkungen: Wädenswil ohne van Acker, Betschart, Studer und Obasi (alle verletzt). Siebnen ohne Bogado, Talevic, Gar und Nigro (alle verletzt) sowie Hasanbasic und Unaldi (Ferien). 60. Kopfball Hofer an die Latte. Keine Verwarnungen. 

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07.05.2023
Siebnen gewinnt knapp

Am Sonntagmorgen reiste der SCS nach Zürich, um gegen den FC Bosna seinen Podestplatz zu behaupten. Dementsprechend ging die Mannschaft von Beginn an beherzt und konzentriert ans Werk. Über das ganze Spiel hinweg bestimmten sie das Diktat. Mit gutem Zusammenspiel, schönen Offensivaktionen und technisch versierten Spielzügen waren sie in der 1. Spielhälfte die Platzherren. Durch zwei Tore von Ferramosca führte der SCS zur Pause verdient mit 2:0. Auch die 2. Halbzeit begannen die Siebner wieder dominant und liessen dem Gastgeber weiterhin keinen einzigen Torschuss zu. In der 62’ gelangte der Ball nach einem schön getretenen Freistoss  Busers vor die Füsse Hofers, welcher sich durch die gegnerische Verteidigung setzen konnte und mit einem Schlenzer seine Mannschaft zum komfortablen 3:0 brachte. Der anschliessende Wechsel dreier Spieler brachte den SCS dann offenbar aus dem Rhythmus; innerhalb 5 Min. schossen die Zürcher drei Tore zum völlig überraschenden Ausgleich. Die Märchler zeigten jedoch Charakter und durch Hofers zweites Tor konnten in der 83’ die drei Punkte gerettet werden. 

Bosna ZH – Siebnen  3:4 (0:2)
Juchhof 2, Schlieren. 80 Zuschauer. SR: Isan Balasingam
Tore: 20. Ferramosca 0:1; 26. Ferramosca 0:2; 62. Hofer 0:3; 72. FCB 1:3; 74. FCB 2:3; 76. FCB 3:3; 82. Hofer 3:4.
Siebnen: Glauser; Stäger, Materazzi, Harsch, Laffusa; Eric, Buser, Filippelli, Mattia; Hofer, Ferramosca. 
Eingewechselt: Hasanbasic, Abazaj, Ronner.
Bemerkungen: Siebnen ohne Nigro, Talevic, und Gonzalez (alle verletzt), Reshani (Militär), Bullaku, Unaldi.
Verwarnungen: 52’ Stäger, 78’ Materazzi.   3 für FCB.

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30.04.23
Knappes Unentschieden im Derby

Der SC Siebnen beginnt dominant und spielbestimmend gegen den FC Freienbach 2, schafft es jedoch zum Schluss nicht über ein knappes Unentschieden hinaus.
In der 30. Min., nach einem schön getretenen Eckball von Bullaku, war Goalgetter Hofer einmal mehr vor dem Tor zur Stelle, um sauber zum 1:0 einzuköpfen. In der Folge spielte der SCS weiterhin überlegen und die Reserve des FC Freienbach war meist überfordert.
Technisch zwar ansehnlich, doch im Aufbau zögerlich und vor dem Tor kompliziert, konnten die Märchler keine Akzente mehr setzen. Auch nach der Pause war die Partie, mit wenig Chancen beiderseits, immer mehr ausgeglichen. In der 55’ dann die logische Folge; nach einem Konter über rechts, löste sich der schnelle Aussenläufer der Gäste und seine scharfe Flanke konnte Kormann direkt und scharf ins Tor Glausers einnetzen. In der letzten Viertelstunde übten die Gastgeber im Endspurt grossen Druck aufs gegnerische Tor aus, ohne jedoch zu reüssieren. Es blieb so für die Siebner beim enttäuschenden Unentschieden und die Abgabe der Tabellenführung an die beiden Kontrahenten Wädenswil und Oetwil.

Ausserdorf. 130 Zuschauer. SR: Felix Dillmann

Tore: 30. Hofer 1:0. 55. FCF 1:1.

Siebnen: Glauser; Stäger, Materazzi, Harsch, Laffusa; Abazaj, Buser, Hasanbasic; Bullaku, Hofer, Gar.  – Zur Disposition: Ferramosca, Filippelli, Mattia, VanVeen, Weber, Ronner.

Bemerkungen: Siebnen ohne Nigro, Talevic, Corciulo und Gonzalez (alle verletzt), Reshani (Militär), Unaldi, Eric. Verwarnungen: 60. FCF,  92. Hofer.